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FP Darmstadt: Football is freedom
Dienstag, 27. Juli 2010
Das Fanprojekt Darmstadt und die Aktionsgemeinschaft bewegungsorientierte Sozialarbeit e.V. haben mit Jugendlichen der „Ultras Darmstadt“, einen Film zum Thema Diskriminierung im Fußball gedreht.Image
Über den Zeitraum von knapp 2 Jahren haben sich die jungen Fans intensiv mit verschiedensten Formen der Diskriminierung auseinandergesetzt. In der Dokumentation „Football is Freedom“ liegt der Fokus auf den Thematiken Rassismus, Sexismus und Homophobie. Auch die Möglichkeiten von Fans und Vereinen diesen Phänomenen entgegenzuwirken, werden aufgezeigt.
Im Film kommen zahlreiche Betroffene (z.B. Vertreter des Mainzer homosexuellen Fanclubs „Meenzelmänner“ oder Spieler und Funktionäre des türkischstämmigen FC Bursaspor Darmstadt) und Experten (wie der Buchautor und Sportjournalist Ronny Blaschke, BAFF-Sprecher Martin Endemann oder Antje Hagel, Vertreterin des Netzwerks Frauen im Fußball) zu Wort.
Besonders beeindrucken Statements eines Aussteigers aus der rechtsextremen Szene, der schildert wie Neonazis in Fußballstadien rekrutieren, und die ehemalige Fußballweltmeisterin und Präsidentin des Organisationskomitees für die FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft 2011, Steffi Jones. Doch auch Vertreter von Fanszenen schildern ihre Eindrucke, ebenso Spieler des SV Darmstadt 98.
Durch diese zahlreichen Interviews entsteht ein facettenreicher Film, der mehr will als informieren. Er will Anstoß sein um über Themen wie Homophobie und Sexismus zu reflektieren und zu diskutieren. Er richtet sich nicht nur an Fußballfans sondern will breite Bevölkerungsschichten – ob alt oder jung – für diese Thematik sensibilisieren und ermuntert sie selbst für eine tolerante Gesellschaft aktiv zu werden.
Nach der Premiere der Dokumentation im ausverkauften Darmstädter Kino Cinemaxx am 2. Juni 2010 sind weitere Vorstellungen geplant. So wird „Football is Freedom“ beispielsweise auf Ausstellungen (wie Tatort-Stadion in verschiedenen Städten), Veranstaltungen (etwa die Martinsviertler Tage gegen Rassismus und rechtsextreme Gewalt in Darmstadt) oder in verschiedenen Jugendhäusern und Fanprojekten gezeigt.
Wer sich selbst ein Exemplar der DVD (Laufzeit: 52 Minuten) sichern möchte, kann dies für den Preis von 8,90€ (inkl. Versand) tun. Anfragen richten Sie an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können Oder Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
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Stellenausschreibung FP Trier
Montag, 14. Juni 2010

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Das Exzellenzhaus e. V. ist ein Selbstverwaltetes Jugend- und Kulturzentrum in Trier. Als anerkannter Träger der freien Jugendhilfe liegen unsere Arbeitschwerpunkte einerseits in der Kinder- und Jugendarbeit sowie andererseits in der Förderung von Jugendsubkulturen.
Für unseren seit Juli 2009 neu aufgebauten Arbeitsschwerpunkt „Fanprojekt Trier“ suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n:

Sozialarbeiter/-in oder Sozialpädagogen/-in (50%)

 

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Stellenausschreibung FP Leverkusen
Mittwoch, 17. Februar 2010
Das Fanprojekt Leverkusen e. V. sucht eine/n Sozialarbeiter/in oder Sozialpädagogen/in zum 1. Juli 2010 oder früher (Stellenumfang 40 Stunden/Woche).
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Treffen des BAG Regionalverbund Ost
Mittwoch, 9. Juni 2010

Regionalverbundstreffen fand in Jena statt

Am 08. Juni 2010 fand in den Räumen des Fanprojekts Jena das turnusmäßige Treffen des Regionalverbunds Ost der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) statt. Es nahmen 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Praktikanten aus 13 Fanprojekten teil. Themen waren u.a. die aktuellen Stände in den örtlichen Projekten, die von den einzelnen Projekten geplanten Maßnahmen und Veranstaltungen im Rahmen der bevorstehenden Fußball-WM und die Vorbereitung eines gemeinsamen Workshops im Sommer. Darüber hinaus wurden u.a. Lösungsansätze für Verbesserungen bei der stabilen Finanzierung örtlicher Projekte angedacht.  Als einer der beiden Sprecher des Regionalverbundes wurde Sven Graupner vom Fanprojekt Cottbus gewählt, der künftig zusammen mit der Kollegin Korinna Dittrich vom Fanprojekt Dresden den Regionalverbund vertritt. Die Wahl wurde erforderlich, da für den bisherigen Sprecher Steffen Kluge vom Fanprojekt Halle aufgrund der Besetzung mit nur 1 Sozialarbeiterstelle im Projekt die Sprechertätigkeit aufgrund des gestiegenen Zeitaufwandes nicht mehr leistbar ist. Für seine geleistete Tätigkeit als Regionalverbundssprecher galt Steffen Kluge der herzliche Dank der Kolleginnen und Kollegen. Das nächste Treffen des Regionalverbundes findet im August in Potsdam-Babelsberg statt. 

 
Treffen des BAG Süd-Verbund e. V.
Freitag, 4. Juni 2010

Am 01. Juni trafen sich die Fanprojekte des BAG-Südverbundes zu ihrer turnusmäßigen Sitzung  - diesmal in Trier. Dort ließen die Mitglieder der zehn anwesenden Projekte die abgeschlossene Saison aus ihrer fachlichen Sicht Revue passieren. Es wurden positive und negative Erfahrungen ausgetauscht und Um- bzw. Vorgehensweisen in kritischen Situationen erörtert.

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Mit Blick auf die kommende Saison soll die Sommerpause genutzt werden, um gemeinsame Projekte für die kommende Spielzeit vorzubereiten. Der Dialog mit Fans und Institutionen steht hierbei im Vordergrund.

 
Gelungene Kooperationsgespräche zwischen Bundespolizei und Fussball-Fanprojekten
Montag, 3. Mai 2010
Gemeinsame Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Koblenz und den Fussball-Fanprojekten in Mainz, Frankfurt, Kaiserslautern, Offenbach, Saarbrücken, Trier und Darmstadt
Am 15. April 2010 fand das zweite Treffen von Vertretern der Bundespolizeidirektion Koblenz (verantwortlich in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland) mit den Verantwortlichen der Fanprojekte Mainz, Frankfurt, Kaiserslautern, Offenbach, Saarbrücken, Trier und Darmstadt statt.
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In einem offenen Dialog haben die Teilnehmer den bisherigen Verlauf der Fußball-Saison 2009/ 2010 analysiert, Problemfelder erörtert sowie Lösungsansätze diskutiert. Insbesondere wurde die Berichterstattung in den Medien thematisiert.
Im Verantwortungsbereich der Bundespolizeidirektion Koblenz und insbesondere bei den Vereinen mit sozialpädagogischen Fanprojekten ist die bisherige Saison – bis auf wenige Ausnahmen – weitestgehend gewaltfrei verlaufen. Sowohl in den Zügen als auch in den Bahnhöfen waren im Zusammenhang mit dem Fußball-Reiseverkehr der betreffenden Vereine erfreulicherweise nur wenige außergewöhnliche Vorkommnisse zu verzeichnen, die sich am ehesten im Zusammenhang mit Lokalderbys ereignet haben.
Alle Beteiligten waren sich einig, den Dialog nicht nur fortzusetzen, sondern auch zu intensivieren, um den Umgang miteinander und das Verständnis füreinander positiver zu gestalten. Dabei soll die Kommunikation nicht nur mit den Fanprojekten sondern auch mit den Fußballfans gesucht werden. Auch außerhalb des Einsatzes.

 

 

 
Angriff auf das Karlsruher Fanprojekt
Donnerstag, 22. April 2010

Einzelne Ultras zerstören die Grundlage für ihre Akzeptanz im Fußballkontext

Berlin, 06.03.2010
Für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) ist der Übergriff von Angehörigen aus der Frankfurter Ultraszene auf das Karlsruher Fanprojekt ein absolut inakzeptabler Vorgang. Offensichtlich sind einige Gruppen bzw. ganze Ultraszenen dazu bereit, Grenzen zu überschreiten. Diese Grenzüberschreitungen lehnen die Fanprojekte in Deutschland zutiefst ab.

Bei dem Übergriff hatten in der Nacht vom 27. auf den 28.02. ca. 40 Ultras versucht die Fanräume des Fanprojekts Karlsruhe zu stürmen und dabei erhebliche Sachschäden angerichtet. Zur Tatzeit befanden sich neben KSC-Fans auch zahlreiche Anhänger befreundeter KSC-Fangruppierungen und auch ein Mitarbeiter des Fanprojektes in den Räumen. Es gab mehrere Verletzte. Dass sich bundesweit Einzelpersonen der Ultraszenen offen zur Gewalt bekennen, ist nicht erst seit dem ergangenen Wochenende bekannt, doch der Übergriff aus den Reihen der Frankfurter Ultras zerstört das Tabu, dass Fanprojekträume geschützte Bereiche sind. Wer, wie auch die Ultras, Respekt verlangt, muss ebenso Respekt entgegen bringen. Bereits in den letzten Jahren gab es vereinzelt Übergriffe auf Fanprojekträume (z. B. in Darmstadt, Gelsenkirchen und Saarbrücken). Die Qualität der Überfälle reichte jedoch nicht annähernd an die vom Wochenende heran.„Dies dürfte auch eine Zäsur für die Fanprojekte auf Bundesebene bedeuten“, sagt Ralf Zänger, Sprecher der BAG, „In den kommenden Wochen werden wir uns diesbezüglich intensiv austauschen und unser weiteres Vorgehen absprechen.“ Ultras, die ein solches Vorgehen tolerieren, stellen den eigenen Anspruch, das „Herz des Fußballs“ zu sein in Abrede. Sie haben sich bereits zu weit von der Fankurve entfernt.

„Alle Ultras, welche an diesem Übergriff auf das Karlsruher Fanprojekt beteiligt waren und auch jene, die diese Aktion gut heißen, sollten sich im Sinne ihrer selbst aufgestellten Prinzipien, Konsequenzen überlegen“, sagt Ralf Busch als Sprecher der BAG. „Es entsteht der Eindruck, dass sie keinerlei Interesse an einer positiven Mitgestaltung von Fankultur haben!“Die Fanprojekte, welche in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte organisiert sind, sind auch für Ultras Ansprechpartner. Nunmehr muss grundlegend in intensiven Gesprächen geklärt werden, ob die Ultras dies in Zukunft weiterhin in Anspruch nehmen wollen.

i.A. Ralf Busch / Ralf Zänger
BAG Sprecher

 
Stellenausschreibung FP Lübeck
Samstag, 30. Januar 2010
Der Internationale Bund e.V. sucht weiterhin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Sozialpädagogen/in. für das Fanprojekt Lübeck, ein Projekt mit jugendlichen Fußballfans.
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