Aktuelles

Pressemitteilung der BAG zu den sogenannten “SKB-Dateien”

„SKB-Datenbanken“, „Gruppen- und Szenegewalt“ und „Personagramme“      – in vielen Bundesländern werden zunehmend Daten über Fußballfans gesammelt, auch wenn diese strafrechtlich nicht in Erscheinung getreten sind. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte betrachtet die jüngsten Veröffentlichungen zu den Datensammlungen der Hamburger und der Schleswig-Holsteinischen Polizei mit Sorge.

Fußballfans stehen unter besonderer Beobachtung der Polizei. Dies ist keine große Neuigkeit, sondern wird von Fans seit vielen Jahren erfahren und ertragen. Dass aber durch die Polizei in den verschiedenen Bundesländern über die bekannte „Datei Gewalttäter Sport“ hinaus in hohem Maße personenbezogene Daten gesammelt, ermittelt und jahrelang gespeichert werden, stellt eine neue Dimension dar. Insbesondere die Tatsache, dass die Existenz der Dateien auch auf Anfrage hin verneint wurde, entspricht nicht unserer Auffassung von Transparenz und Rechtsstaatlichkeit. (mehr …)


Pressemitteilung der KOS zur 15. BuKo in Nürnberg

Bundeskonferenz der Fanprojekte: Herausforderungen für die soziale Fanarbeit

Mit mehr als 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer fand vom 1. bis zum 3. Dezember in Nürnberg die 15. Bundeskonferenz der Fanprojekte statt. Im Zentrum der Veranstaltung, die von der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj und dem Fanprojekt Nürnberg gemeinsam ausgerichtet wurde, standen die aktuellen Herausforderungen an die soziale Arbeit mit jugendlichen Fußballfans.

Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly und Bülent Aksen als Vertreter des DFB unterstrichen in ihren Grußworten die Bedeutung, die die gewaltpräventiv arbeitenden Fanprojekte für die Herstellung einer positiven Fankultur haben. Für die zurzeit 56 Fanprojekte stellen DFB und DFL insgesamt mehr als fünf Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Eine gleich hohe Summe wird durch die Bundesländer und die Kommunen beigesteuert. Die Stadt Nürnberg, die auch die Bundeskonferenz unterstützte, fördert das lokale Fanprojekt seit 1989. Als dritter Partner beteiligt sich das Bundesland Bayern an der Finanzierung. (mehr …)


Pressemitteilung zu den Anschlägen von Paris

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ereignisse aus Paris vom Wochenende haben wir noch alle vor Augen. Wir möchten, im Namen aller sozialpädagogischen Fanprojekte in Deutschland, allen Familien, Angehörigen und Freunden der Opfer von Paris unser tiefstes Mitgefühl zum Ausdruck bringen. Die Dinge, die am Freitag in Paris, auch rund um das Stade de France, passiert sind, sind in keiner Art und Weise zu erklären oder zu rechtfertigen. Man kann dem Sicherheitsdienst nur dankbar sein, dass keiner der Täter den Weg ins Stadion gefunden hat, leider hat das die Täter nicht davon abgehalten ihre grausamen Absichten vor dem Stadion in die Tat umzusetzen. (mehr …)


BAG-Sprecher Philip Krüger in der WDR2-Arena

Die Radiosendung WDR2-Arena mit Moderator Michael Brocker stand am 06.08.2015 unter dem Thema “Wem gehört der Fußball? Die Bundesliga und  das Geschäft”. Unter anderen war BAG-Sprecher Philip Krüger zu Gast im Studio. Die komplette Sendung finden Sie im Podcast von WDR2 unter

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr2/wdr2-arena/arena-podcast-100.html

Die Sendungen sind chronologisch geordnet.


Pressemitteilung 22. Jahrestagung BAG Fanprojekte: “Fanprojekte – Feigenblatt, Mauerblümchen oder wirksames Instrument“

Vom 24.03. bis zum 26.03.2015 fand in Braunschweig die 22. Jahrestagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG) statt. Neben dem fachlichen Austausch von über 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fanprojekte aus ganz Deutschland am Mittwoch und Donnerstag, stand dabei die offizielle Auftaktveranstaltung am Dienstag im Eintracht-Stadion im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. (mehr …)


Stellungnahme des Jugendhilfswerks zur öffentlichen Erklärung der Fanszene und Fraktionen zu Meldeauflagen und Betretungsverboten in Freiburg

In der letzten Woche veröffentlichten Freiburger Fangruppen eine gemeinsame Stellungnahme mit Lokalpolitikern verschiedener Parteien. In der Stellungnahme reagieren sie auf langfristig durch “die Polizei des öffentlichen Amtes für Ordnung” ausgesprochene Meldeauflagen und Betretungsverbote für Mitglieder der Freiburger Fanszene (corrillo.org/gemeinsame-erklaerung-zu-meldeauflagen-und-betretungsverboten-von-sc-freiburg-fans). Nun beziehen auch die Kolleginnen und Kollegen des Fanprojekts Freiburg mit ihrem Träger, dem Jugendhilfswerk Freiburg e.V., Stellung zu den erneut über mehrere Monate verhängten Maßnahmen. (mehr …)



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